Ein ruhiger Jänner liegt hinter der Feuerwehr Schwaz. 21 Mal wurden die Frauen und Männer alarmiert, schwerpunktmäßig waren es Brandmeldealarme, Personen in Notlage, Drehleiterrettungen sowie einige kleine technische Hilfeleistungen. Der Hubschrauberlandeplatz musste genauso besetzt wie 2 Wasseschäden beseitigt werden. Übrigens ging das Jahr 2023 mit über 300 Einsätzen zu Ende.
In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Gloggnitz-Stadt wird die Initiative „Jedem Neugeborenen in Gloggnitz einen Rauchmelder“ neu ausgerollt. Die kleinen, untertassengroßen „Lebensretter“ werden von der Raiffeisenbank Region Wiener Alpen zur Verfügung gestellt.In Österreich verlieren rund 50 Menschen pro Jahr bei Gebäudebränden ihr Leben. Die allermeisten Opfer sterben aufgrund der Rauchgase und nicht in den Flammen. Zwei Drittel der Wohnungsbrände entstehen nachts, im Schlaf ist jedoch der Geruchssinn ausgeschaltet. Brandrauch, der sich schnell ausbreitet, kann somit nicht wahrgenommen werden. Wenige Atemzüge können bereits tödliche Folgen nach sich ziehen. Durch die Installation von Qualitäts-Rauchmeldern könnte ein Drittel der Todesfälle vermieden werden.
Zahlreiche Anrufende meldeten am 02.02.2024 gegen 13:50 Uhr der Leitstelle der Feuerwehr Essen eine starke Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus an der Heisinger Straße in Essen-Heisingen. Sofort wurde eine größere Anzahl von Einsatzkräften zur gemeldeten Einsatzstelle entsandt. Bereits kurze Zeit nach der Alarmierung traf das erste Löschfahrzeug, welches sich auf dem Rückweg von einem anderen Einsatz befand, an der Einsatzstelle ein. Die Einsatzkräfte fanden eine Rauchentwicklung mit massivem Flammenschein aus dem Dach des zweigeschossigen Mehrfamilienhauses vor. Umgehend wurden mehrere Trupps unter Atemschutz eingesetzt, die die Wohnungen nach Personen kontrollierten. Glücklicherweise konnten alle Anwohnerinnen und Anwohner unverletzt das Gebäude verlassen, sodass sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten. Hierzu wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht, die den Brand von außen löschten, während zwei Trupps im Inneren des Gebäudes gegen die Flammen kämpften.
München, 3. Februar 2024, 4.34 Uhr. Bei einem Brand in der Nacht ist ein Gebäude schwer beschädigt worden. Mehrere Anrufe gingen in der Nacht auf Samstag in der Leitstelle München ein. Alle schilderten ein zweistöckiges Gebäude, aus dem sowohl aus dem Dach als auch aus den Fenstern Flammen schlugen. Aufgrund der Lageschilderung erhöhte die Leitstelle sofort in Absprache mit dem Einsatzleiter das Meldebild und schickte weitere Einheiten zum Einsatzort. Die Bewohner waren glücklicherweise bereits alle selbst aus dem Gebäude geflüchtet.
Bezirk Liezen. – Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw Dienstagnachmittag, 30. Jänner 2024, wurden fünf Fahrzeuginsassen (darunter ein Vierjähriger) verletzt.Gegen 13:40 Uhr fuhr eine 45-Jährige aus Wien mit ihrem Pkw auf der Ennstal Straße (B320) aus Richtung Gröbming kommend in Richtung Schladming. Mit im Fahrzeug befanden sich ein 48-Jähriger und der vierjährige Sohn der 45-Jährigen. Bei Straßenkilometer 19,98 geriet sie aus bislang ungeklärter Ursache über eine doppelte Sperrlinie auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Pkw, gelenkt von einem 66-Jährigen aus dem Bezirk Mistelbach (NÖ), zusammen. Im Fahrzeug des 66-Jährigen befand sich dessen 59-jährige Gattin.