60 Jahre lang war der Main-Abschnitt am Industriepark Höchst sein „Revier“, mit dem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand geht es jetzt noch einmal auf eine große Reise, rheinabwärts bis zur Nordsee: Das Feuerlöschboot von Infraserv Höchst geht in „Rente“. Und weil sechs Jahrzehnte im Dienst der Sicherheit ein außergewöhnlicher Anlass sind, wurde „FLB Hoechst“ am Montag gebührend verabschiedet. Dann startete die Tour nach Norderstedt, wo das Infraserv-Löschboot Teil der Dauerausstellung des Feuerwehrmuseums Schleswig-Holstein wird. Dr. Thorsten Peine, stellvertretender Leiter der Werkfeuerwehr von Infraserv Höchst, übergab die Schlüssel an Wolfgang Keln vom Feuerwehrmuseum. „Wir sind sehr froh, dass unser Feuerlöschboot, das uns so viele Jahre gute Dienste geleistet hat, nun an ein Museum übergeben werden kann und nicht abgewrackt werden muss“, sagte Peine. „FLB Hoechst“ wurde 1961 erbaut und ist seit 1962 im heutigen Industriepark Höchst im Einsatz, einem Forschungs- und Produktionsstandort von rund 90 Chemie- und Pharmaunternehmen mit 22.000 Mitarbeitern. Der Main durchfließt das 4,6 Quadratkilometer große Areal im Frankfurter Westen.
Steirisches Feuerwehrmuseum öffnet: 16. Mai bis 31. Oktober 2021
Die Feuerwehren entlang der Eisenstraße: Unter dem Motto „Glück Auf – Gut Heil“ wird die Gründung und Entwicklung der Feuerwehren an der Steirischen Eisenstraße von Hieflau bis nach Donawitz aufgezeigt. Da die Eisenindustrie die gesamte Region und Bevölkerung geprägt hat, gibt die Ausstellung auch Einblicke in den Bergbau, der in dieser Region bis zu 1300 Jahre zurückreicht.
Die Steyr Baureihe 90 (auch Typ 90 bzw. Plus-Serie) wurde in mehreren Varianten von 1968 bis 1978 gebaut wurde. 1978 folgte die 91er Serie. Rosembauer baute 1970 die ersten „Plus“ als TLF auf, zunächst noch mit Geräteraumtüren, später mit Jalousien.
Vor über 80 Jahren war die österreichische Allradtechnik führend. Der Austro-Daimler ADG begann seine Karriere beim Bundesheer der Ersten Republik als Artilleriezugmaschine. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die FF Aspang den Dreiachser zum Tanklöschfahrzeug umgebaut und bis ca. 1970 verwendet – und später als funktionstüchtigen Oldtimer erhalten.
Er ist der Begründer der „modernen Feuerwehr “ schlechthin. Heger (geb.30.12.1920), der DIH wie er nach seinem allgegenwärtigen Kurzzeichen genannt wurde, legte eine Blitzkarriere in der Feuerwehr hin: mit 33 Kommandant der Feuerwehr Mistelbach, 1959 – mit 39 – Landesfeuerwehrkommandant und 1972 auch Präsident des ÖBFV. Krieg und Nachkriegszeit hatten ein angeschlagenes Feuerwehrwesen hinterlassen. Für den örtlichen Bereich mochte der Schutz ja reichen, es galt aber über den Tellerrand zu blicken. Binnen weniger Jahre schaffte es der Fabrikant (landwirtschaftliche Geräte – „Heger-Pflug“) aus dem Weinviertel ein modernes Gesetz zu schaffen, ein System in die Beschaffung und die Normung von Feuerwehrfahrzeugen zu bringen, ein Funk- und Alarmierungsnetz aufzubauen oder eine moderne Pressearbeit zu beginnen. Die Förderung der Bewerbe, der Ausbau der Landes-Feuerwehrschule oder die Schaffung des KHD (FUB)-Dienstes und der Sonderdienste sind seine Verdienste.