Der nördliche Bereich des Bezirks Wiener Neustadt wurde am Nachmittag des 14. Juli von einem heftigen Unwetter heimgesucht. Es standen bis zu 15 Feuerwehren im Einsatz, um die Auswirkungen des Unwetters zu beseitigen. Zahlreiche Straßen, darunter auch die A2 Südautobahn, wurden durch die starken Regenfälle überflutet.
In den frühen Morgenstunden des 15.07.2026 wurden etliche Feuerwehren des Bezirks Gänserndorf um 01:30 Uhr zu einem B3 Gebäudebrand nach Mannsdorf alarmiert. Aufgrund der hohen Brandlast wurde die Alarmstufe durch den Einsatzleiter sofort auf B4 erhöht.
Dabei staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht, denn sowohl der Einsatzort, als auch die vorgefundene Lage war ident mit jenem Einsatz vor wenigen Wochen. Wiederum wollte ein Fahrzeuglenker mit seinem PKW von der Bundesstraße abbiegen und war dabei von der Fahrbahn abgekommen. Mit einem Hinterrad in der Luft kam der Kombi im Straßengraben zum Stillstand. Routiniert konnte dann das Fahrzeug mittels Feuerwehr-Kran geborgen und wieder auf der Fahrbahn abgestellt werden. Aufgrund des einsetzenden Berufsverkehrs wurde während der Arbeiten darauf geachtet, den fließenden Verkehr geringstmöglich zu behindern und so größere Stauungen zu vermeiden. Einsatzende für die mit drei Fahrzeugen ausgerückten Kräfte war kurz vor 7:00 Uhr morgens.
Am heutigen Dienstagabend wurde die Feuerwehr Gießhübl um 18:11 Uhr zu einer Motorradbergung auf die A21 (ASt. Brunn/Geb.) alarmiert. Ein einspuriges Kraftfahrzeug war im Baustellenbereich von der Fahrbahn abgekommen und ist in einen Entwässerungsschacht geprallt.
Kurz vor 16:00 Uhr wurde die Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit den Wehren Vassach und der örtlich zuständigen Feuerwehr Fellach zu einen schweren Verkehrsunfall auf die B 100 alarmiert.
Kurz vor der Stadtgrenze waren im strömenden Gewitterregen 2 Fahrzeuge frontal zusammengestoßen.
Am heutigen Nachmittag verdunkelten sich die Wolken über dem Murtal und führten innerhalb kurzer Zeit zu einer Reihe von Notrufen bei den Feuerwehren. Hauptsächlich waren umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller, überflutete Unterführungen, Verklausungen sowie verlegte Straßen die Herausforderungen, denen sich die Einsatzkräfte stellen mussten.