Am 13. April wurden wir um 18.06 Uhr zu einer LKW-Bergung auf der Grafenbergstraße gerufen. Beim Eintreffen fanden wir folgende Lage vor: Ein LKW war bei der steilen Straße von der Fahrbahn abgekommen. Dabei kam er mit seinem Anhänger im Straßengraben zum Stehen. Weil der Fahrer nicht mehr aus dem Graben anfahren konnte, wurden wir alarmiert.
Der LKW wurde mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges wieder auf die Straße gezogen. Seitlich wurde der Anhänger bei einem Traktor mit einem Greifzug befestigt, um einerseits beim Herausziehen zu unterstützen und andererseits den Anhänger vor dem Abrutschen zu sichern. Durch den voll beladenen Anhänger gestaltete sich das Anfahren bei der Steigung jedoch schwierig. Deswegen schleppten wir den LKW auf einen sicheren Platz wo er seine Fahrt fortsetzen konnte.
Kurz nach Sieben Uhr des 8.4. ereilte die Kameraden der Feuerwehren Kalsdorf-Buchberg, Markt Ilz und Neudorf ein Einsatzbefehl zu einem Wohnhausbrand in Neudorf. Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz wurde die Lage erkundet. Mittels Steckleiter verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt zum Brandraum, welcher sich im Dachgeschoss des Einfamilienhauses befand. Während der Löscharbeiten wurde eine Zwischenwand geöffnet und die Dämmung dieser entfernt um an den Brandherd zu gelangen. Durch das rasche handeln der Feuerwehrkameraden konnte der Brand schnell gelöscht werden und blieb somit auf die Ausbruchstelle beschränkt. Das nachsuchen mittels Wärmebildkamera ergab keine weiteren Hitzequellen, so konnte die Einsatzbereitschaft bereits um 08:45 Uhr wieder hergestellt werden.
Zu einem Brand in der Spitalsgasse wurde per Funkalarmempfänger die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt am Morgen des 6. April 2021 alarmiert. Unverzüglich rückten ein Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter zum Brand nahe dem Krankenhaus aus. Weitere Kräfte folgten. Wieder brach auf einem Balkon ein Brand aus. Dieses Mal war die Wohnung einer vierköpfigen Familie im vierten Stock eines Wohnhauses in der Spitalsgasse betroffen. Die jüngste Tochter weckte die Mutter und meldete so den Brand. Die Mutter versuchte noch den Brand selbst mit einem Feuerlöscher zu bändigen. Nach Absetzen des Notrufs brachten sich die Mutter und ihre drei Kinder mitsamt der beiden Katzen in Sicherheit. Die Betriebsfeuerwehr Landesklinikum Wiener Neustadt hat den Brand ebenfalls bemerkt und verließ kurzerhand das Betriebsgelände um Löschhilfe zu leisten. Unter Atemschutz gelang es dem ersten Trupp mit einem Strahlrohr aus dem nahen Wandhydranten den Brand zu bekämpfen. Kurz darauf trafen auch das erste Tanklöschfahrzeug sowie die Drehleiter ein. Die rasche Reaktion der Mutter und der Kinder sowie das gemeinsame Vorgehen der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt mit den Kräften der Betriebsfeuerwehr hat schlimmeres verhindert. „Dieser Einsatz zeigt wieder die Sinnhaftigkeit von Brandschutztechnischen Installationen wie zum Beispiel eines Wandhydranten. Die Mutter hat mit dem Handfeuerlöscher und der zeitgerechten Evakuierung der Wohnung den Grundstock für eine effiziente Brandbekämpfung gelegt. Mit dem Wandhydranten, welcher in jedem Stockwerk auf beiden Seiten des Ganges angebracht wurde, konnte die rasche Brandbekämpfung vorgenommen und so ein weiterer Schaden verhindert werden“, erklärte Einsatzleiter Branddirektor Christian Pfeiffer.
Zu einem Verkehrsunfall musste die Feuerwehr Kobenz am Karsamstag ausrücken. Aus unbekannter Ursache verlor gegen 16:45 Uhr ein PKW Lenker im Gemeindegebiet von Kobenz die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab und landete im Straßengraben. 22 Mann der Feuerwehr Kobenz trafen gemeinsam mit der Polizei bereits wenige Minuten nach dem Notruf an der Einsatzstelle ein. Die Feuerwehr Kobenz sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und sicherte das Fahrzeug mittels Seil gegen ein weiteres Abrutschen. Um das verunfallte Fahrzeug bergen zu können, mussten zuerst mehrere Sträucher rund um das Fahrzeug mittels Motorsäge entfernt werden, schildert Einsatzleiter Oberbrandinspektor Gerhard Mayer. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
ST: Die Feuerwehr Preg wurde am 2. April um 14:47 Uhr zu einem Bahndammbrand in der Gemeinde St. Margarethen, Ortsteil Preg, alarmiert. Aus nicht weiter bekannter Ursache geriet der Bahndamm neben den Gleisen der ehemaligen Kronprinz Rudolf-Bahn in Brand, wobei sich das Feuer schnell ausbreitete. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen bereits die ersten Einsatzkräfte am Brandherd ein und begannen mittels Hochdruckrohr und Feuerpatschen den Brand zu löschen, schildert Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Walter Hutter. Trotz der Trockenheit und des zeitweise herrschenden Windes konnte durch das rasche Einschreiten ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden.