VORDERWEISSENBACH (30.09.2023) Am Samstag veranstaltete die FF Vorderweißenbach eine Alarmstufe 2 Übung. Annahme der Übung war ein Brand in der neuen Mittelschule in Vorderweißenbach der zu starker Rauchentwicklung führte. In der Folge wurden die Feuerwehren der Umgebung sowie Spezialfahrzeuge alarmiert und die Schule evakuiert.
Um 13:30 Uhr erfolgte die Übungsalarmierung zu einem Brand in der Schule. In der Folge rückten die Einsatzkräfte zum Übungsobjekt aus. Einsatzleiter BI Martin Mülleder stellte bei seiner Lageerkundung fest, dass nach einem Brand in der Schulküche mehrere Personen (40 Personen) im dicht verrauchten Bereich eingeschlossen waren.
Sofort wurden mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz ins Innere des Gebäudes, zur Personenrettung und Brandbekämpfung entsandt. Gleichzeitig wurden Hubrettungsgeräte und Schiebeleitern in Stellung gebracht um die Personen aus dem ersten Stock ins rettende Freie zu bringen. Die Löschwasserversorgung wurde mittels Tragkraftspritze vom nahe gelegenen Bach sichergestellt.
Bei der anschließenden Übungsbesprechung wurden die positiven und negativen Erkenntnisse der Übungsbeobachter durch Abschnitts-Feuerwehkommandant BR Ing. Karlheinz Pillinger besprochen.
An der Übung teilgenommen haben: Die Feuerwehren Vorderweißenbach, Altenschlag, Amesschlag, Bernhardschlag, Helfenberg, Ottensheim, Piberschlag, Rohrbach, Schönegg, Traberg, Walding. Die Polizeiinspektion Bad Leonfelden und das Rote Kreuz Bad Leonfelden.
Am 2. Oktober 2023, fand in Weng bei der Firma Lenhard Galvanotechnik eine groß angelegte Gefährliche-Stoffe Übung statt.
Übungsannahme war ein Unfall beim Verladen von gefährlichen Gütern. Ein Container und mehrere Kanister wurden hierbei beschädigt, wobei sich noch zwei Personen im unmittelbaren Gefahren Bereich befanden. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Weng führte die Lageerkundung durch und entsandte einen Trupp mit speziellen Schutzstufe 2 Anzügen zur Personenrettung in den Gefahrenbereich.
Parallel erfolgte die Alarmierung der Gefahrstoffeinheit mit den zugehörigen Feuerwehren. Als Kernkomponenten dieser Einheit rückte die Freiwillige Feuerwehr Mauerkirchen mit dem GSF aus.
Vor Ort wurde eine erweiterte Lage- bzw. Stofferkundung mit der Unterstützung von den ebenfalls alarmierten Chemikern durchgeführt werden. Bei dem ausgetretenen Stoff handelte es sich um Salpetersäure und eine weitere Chemikalie, welche in diesem Fall im Betrieb für Oberflächenbehandlungen verwendet wird.
In weiterer Folge konnte ein Trupp unter Schutzstufe 3 Anzügen, dies ist der höchstmögliche Schutz für die Feuerwehrmänner, den havarierten Container sichern und durch weitere Maßnahmen die Gefahr eindämmen bzw. beseitigen.
Es folgte die Dekontamination der eingesetzten Trupps und Gerätschaften, welche wiederum feuerwehrübergreifend mit Kräften der Gefahrstoffeinheit betrieben, wurde.
Um dem CSA-Trupp (ChemiekalienSchutzAnzug) für die Dekontamination mehr Zeit zu verschaffen, wurden diese über das ASF (AtemSchutzFahrzeug) mit Atemluft fremdversorgt und so die Einsatzzeit erhöht.
Im Anschluss folgte eine Nachbesprechung mit allen anwesenden Kräften und der Begehung des Einsatzszenarios. Abschnittskommandant BR Josef Maderegger (Abschnitt Mattighofen) konnte sich im Zuge dieser Übung von der Schlagkraft der Gefahrstoffeinheit überzeugen.
Organisiert wurde die Übung von der Feuerwehr Weng.
Folgende Feuerwehren waren an der Übung beteiligt:
70 Feuerwehrmitglieder nahmen am Samstag, den 23. September 2023 am Truppenübungsplatz Ludwigshof und am Übungsgelände der Kaserne Güssing an einer großangelegten Flugdienstübung teil. Neben den Einsatzgerätschaften der Feuerwehren kamen auch zwei Luftfahrzeuge des österreichischen Bundesheeres (Agusta Bell 212 und S70 Black Hawk) zum Einsatz. Übungsannahme war ein Waldbrand nordwestlich des Kasernengeländes, zu dem die Feuerwehr Güssing, der burgenländische Flugdienst und Einheiten für die Vegetationsbrandbekämpfung des Bezirkes Güssing alarmiert wurden. Dabei wurde von einer Feuerfront von rund 200 Metern und einer bereits verbrannten Waldfläche von rund 9000 Quadratmetern ausgegangen.
Am Samstag, 16.09.2023 waren Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, des Österreichischen Bergrettungsdienstes, der Polizei, sowie anderen zivilen Einsatzorganisationen dabei, eine großangelegte Katastrophenschutzübung im Bereich Altenberg an der Rax – Gamseck durchzuführen.Aufgrund eines Brandausbruches in der Gamseckerhütte auf 1328 m, kam es in Folge zu einem großräumigen Waldbrand, der von den örtlichen Einsatzkräften nicht mehr bewältigbar war. Die KHD54 und in weiterer Folge, wurden 2 Züge von Niederösterreich miteinbezogen. Ein Führungsstab mit allen Einsatzkräften wurde im Rüsthaus Altenberg errichtet, von dem aus die Unterstützung an die Einsatzkräfte kam.
Dutzende Einsatzkräfte beteiligten sich am Samstag, dem 16.9.2023 an einer gemeinsamen Großübung am Bahnhof der GKB (Graz-Köflacher Bahn) in Groß St. Florian (DL). Alle Freiwilligen Feuerwehren der Marktgemeinde Groß St. Florian und der gesamte Abschnitt 3, Rote Kreuz Deutschlandsberg, Kriseninterventionsteam (KIT), Polizei und die Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb übten den Ernstfall.
Zur kontinuierlichen Verbesserung der Schlagkraft der Waldbrandbereitschaft Braunau wurde am 29. Juli 2023 im Raum Roßbach-Fraham ein Ausbildungstagmit abschließender Einsatzübung abgehalten. Für die theoretisch-technisch-taktische Ausbildung konnten von HBI Norbert Reisegger – als Übungsverantwortlicher – einsatzerprobte Kameraden vom Waldbrandstützpunkt Kirchdorf an der Krems unter BI Harald Rachlinger gewonnen werden. Sie vertieften das beim 1. Ausbildungstag im Frühjahr in Ranshofen gelernte Wissen und sorgten für eine feurig-stürmische Abschlussübung, bei welcher bei einem heranziehenden Gewittersturm eine ca. 3,5 ha große Fläche in Flammen stand.