Dr. Christoph Weltecke aus Korbach (Hessen) wird der nächste Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Die 73. Delegiertenversammlung wählte den 50-Jährigen im Roten Rathaus in Berlin mit überwältigender Mehrheit zum Nachfolger des 64-jährigen Niedersachsen Karl-Heinz Banse. Die Übergabe der Amtsgeschäfte erfolgt zum Ende der Amtszeit Banses am 26. Februar 2027.
Ein Küchenbrand im fünften Obergeschoss eines Hochhauses in Güssing sorgte am Freitagnachmittag, dem 16. Oktober 2026, für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Güssing. Nachdem eine aufmerksame Passantin schwarzen Rauch aus einem Fenster bemerkt und die Feuerwehr verständigt hatte, rückten 24 Feuerwehrmitglieder mit sieben Fahrzeugen aus. Verletzt wurde niemand.
Am 16. Oktober 2026 kam es in Oberschützen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben kam und zwei weitere Personen schwer verletzt wurden.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam ein Pkw von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam schließlich in einem kleinen Waldstück zum Stillstand. Eine Person wurde dabei aus dem Fahrzeug geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Personen wurden von den Einsatzkräften schwer verletzt aus dem Wrack gerettet, erstversorgt und anschließend mit Rettungswagen beziehungsweise dem Notarzthubschrauber in Krankenhäuser gebracht.
Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), stellte zu Beginn des DFV-Bundesfachkongresses die wichtigste Komponente in den Mittelpunkt: den Menschen. „Einsatzkräfte können nur reagieren, wenn sie darauf vorbereitet sind, was sie erwartet. Deswegen müssen wir dafür sorgen, dass sie die notwendige Ausrüstung und Ausbildung haben. Daneben ist es wichtig, ihren Schutz zu verbessern und sie zu motivieren.“ 130 Führungskräfte aus Feuerwehren, Verbänden und Behörden nutzten die Fachveranstaltung zum hochaktuellen Thema „Bevölkerungsschutz – militärische und zivile Verteidigung“ zur Information und Vernetzung. Die Herausforderungen im deutschen Bevölkerungsschutz sind groß und nehmen weiter zu. Neue Bedrohungen ersetzen dabei nicht die bisherigen, sondern kommen hinzu.
In der Nacht auf den 16. Oktober 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Leobersdorf zu einem Verkehrsunfall auf die Südautobahn (A2) alarmiert. Die erste Meldung lautete „Verkehrsunfall mit Menschenrettung – Pkw in Baustellenabsicherung“.