„Am 2. November 2026 ereignete sich gegen 17:20 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der L 4010 im Gemeindegebiet von Gaaden. Aufgrund der zum Alarmierungszeitpunkt unklaren Lage hinsichtlich möglicher verletzter Personen wurden gemäß Alarmplan die Freiwilligen Feuerwehren Gaaden und Siegenfeld zur Unfallstelle alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass drei PKW miteinander kollidiert waren. Zwei der Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls so schwer beschädigt und deformiert, dass eine verunfallte Person ihr Fahrzeug nicht mehr selbstständig verlassen konnte.
Das Hauptaugenmerk der Feuerwehrkräfte lag daher zunächst auf der raschen und schonenden Menschenrettung. In Zusammenarbeit mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Siegenfeld wurde die eingeschlossene Person mittels elektrischem Spreizer aus dem Unfallwrack befreit. Dank des koordinierten Vorgehens aller Beteiligten konnte bereits 15 Minuten nach der Alarmierung die erfolgreiche Rettung der Person gemeldet werden. Nach Abschluss der Menschenrettung konnte der Einsatz vorübergehend etwas entschleunigt werden, da zunächst die polizeiliche Unfallaufnahme sowie die medizinische Erstversorgung der Verletzten im Vordergrund standen. Insgesamt mussten drei Personen mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Krankenhaus gebracht werden.
Im Anschluss begannen die umfangreichen Aufräum- und Bergungsarbeiten. Zur Unterstützung bei der Bergung der schwer beschädigten Unfallfahrzeuge wurde zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Sittendorf mit ihrem Abschleppfahrzeug nachalarmiert. Die verunfallten PKW wurden verladen und zu einem Abstellplatz bei der Ortseinfahrt Gaaden verbracht. Darüber hinaus wurde die Fahrbahn von Fahrzeugteilen und ausgetretenen Betriebsmitteln gereinigt, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen. Während des gesamten Einsatzes unterstützten wir die Rettungs- und Exekutivkräfte und stellten einen vorbeugenden Brandschutz sicher.
Insgesamt standen 42 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Gaaden, Siegenfeld und Sittendorf gemeinsam mit mehreren Rettungskräften und Polizeistreifen knapp zwei Stunden im Einsatz. Während der gesamten Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die L 4010 für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden.
Wir bedanken uns herzlich bei den Kameraden unserer Nachbarfeuerwehren sowie bei allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende und koordinierte Zusammenarbeit!“
Alexander Hlousek, Ehrenbrandinspektor
Sachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation
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