Feuerwehr rettet Fische im fast ausgetrockneten Mühlbach vor dem Erstickungstod

von | Sep. 6, 2026 | Einsätze | 0 Kommentare

Die langanhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen hinterlässt deutliche Spuren in den heimischen Gewässern. Trotz vereinzelter, kurzer Regenschauer führen viele Flüsse und Bäche extremes Niedrigwasser oder trocknen stellenweise komplett aus. Diese dramatische Situation wurde am Samstagnachmittag, dem 5. September 2026, auch im Stadtgebiet von Traiskirchen spürbar.

Dank des schnellen Handelns einer aufmerksamen Bürgerin und der örtlichen Feuerwehr konnte jedoch Schlimmeres verhindert werden. Die Frau bemerkte im fast vollständig ausgetrockneten Flussbett des Mühlbachs eine Gruppe von Fischen, die akut vom Erstickungstod bedroht war. Sie zögerte nicht und wählte umgehend den Feuerwehrnotruf 122.

Bei der anschließenden Erkundungsfahrt der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Traiskirchen-Stadt im Bereich der Mühlbachgasse bestätigte sich die Meldung. Der Bach führte an dieser Stelle so gut wie kein Wasser mehr. In den letzten verbliebenen, flachen Wasserlachen kämpften zahlreiche Fische um ihr Überleben. Für einige Tiere kam zu diesem Zeitpunkt leider bereits jede Hilfe zu spät.

Als Sofortmaßnahme leitete die Feuerwehr mehrere tausend Liter Frischwasser in das betroffene Bachbett ein, um den Sauerstoffgehalt anzuheben und den Wasserstand kurzfristig zu sichern. Parallel dazu verständigten die Einsatzkräfte den zuständigen Fischereiverband, der die weiteren Rettungs- und Umsetzmaßnahmen übernahm. Durch das reibungslose Zusammenspiel zwischen der Bevölkerung, der Feuerwehr und den Experten des Fischereiverbandes konnten zahlreiche Fische erfolgreich vor dem sicheren Verenden gerettet werden.

Fotocredit:  BFKDO BADEN / Stefan Schneider

 www.bfkdo-baden.com


www.bfkdo-baden.com

Pin It on Pinterest

Share This

Share This

Share this post with your friends!

Share This

Share this post with your friends!