B/Am Samstag, dem 29. August 2026, wurden die Feuerwehren Podersdorf am See und Frauenkirchen kurz vor 4:00 Uhr früh zu einem Kellerbrand der Alarmstufe B2 ins Ortszentrum von Podersdorf am See alarmiert.
In einem Gästehaus mitten im Ortszentrum kam es aus derzeit nicht näher bekannter Ursache zu einem Kellerbrand, der vom Hausbesitzer bemerkt wurde. Der Eigentümer weckte sofort alle Hausgäste und forderte sie zum raschen Verlassen des Gebäudes auf. Zeitgleich wurde die Feuerwehr alarmierte. Durch den Brand kam es zu einer enormen Rauchentwicklung, die sich bereits bis ins erste Obergeschoss ausgebreitet hatte.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Podersdorf wurde sofort die Feuerwehr Gols nachalarmiert und in weiterer Folge die Feuerwehr Neusiedl am See mit dem mobilen Atemluftkompressor und die Feuerwehr Illmitz zur Bereitstellung weiterer Atemschutzgeräteträger.
Durch die starke Rauchentwicklung und das weiträumige Kellergeschoss, das von mehreren Seiten zugänglich war, gestaltete sich die Brandbekämpfung äußerst schwierig. Erst durch das Fluten des Kellers mit Leichtschaum, welcher mittels Druckbelüfter und Drucklutte durch die Kellerfenster eingeleitet wurde, konnte ein rascher Löscherfolg und eine Verbesserung der Sicht im Keller erzielt werden. Etwa zwei Stunden nach der Erstalarmierung war der Brand unter Kontrolle. Nach einer weiteren Stunde, gegen 7:00 Uhr früh, konnte „Brand aus!“ gemeldet werden. Anschließend begannen die Brandermittler der Polizei mit ihren Tätigkeiten.
Bei dem Einsatz wurden drei Personen – darunter auch ein Feuerwehrmann – mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
Die fünf alarmierten Feuerwehren standen mit rund 85 Mitgliedern und 15 Fahrzeugen im Einsatz. Im Laufe des Einsatzes wurden elf Atemschutztrupps eingesetzt. Des Weiteren standen Einsatzkräfte von Polizei, Rotem Kreuz und Samariterbund im Einsatz.
Gegen 9:00 Uhr früh konnten alle nachalarmierten Feuerwehren wieder abrücken. Die Feuerwehr Podersdorf am See wird noch mindestens bis in die Abendstunden für Brandwachen und Nachlöscharbeiten in regelmäßigen Abständen im Einsatz stehen.
–
HBI Ing. Markus Scharinger


