Nächtlicher Chlorgasalarm in der St. Martins Therme in Frauenkirchen

von | Okt. 1, 2026 | Einsätze | 0 Kommentare

Am 30. September 2026, wurde die Feuerwehr Frauenkirchen kurz vor 21 Uhr zu einem automatisch ausgelösten BMA/Chlorgasalarm in die St. Martins Therme und Lodge alarmiert Im separat angelegten und abgesicherten Chlorgaslagerraum wurden erhöhte Messwerte detektiert, worauf durch den Einsatzleiter eine Erhöhung der Alarmstufe auf G2 veranlasst wurde. Dadurch wurden die Feuerwehr Halbturn sowie der Schadstoffzug Neusiedl am See mit Einsatzkräften der Feuerwehren Neusiedl am See und Weiden am See nachalarmiert. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Eisenstadt mit dem Gefahrgutzug des Landes und die Feuerwehr Rust mit der Drohne Nord konnten vor dem Ausrücken storniert werden.

Der Einsatzleiter HBI Claus Paar, Kommandant der Feuerwehr Frauenkirchen, berichtete, dass der Einsatz unter Verwendung von Atemschutzgeräten und der erforderlichen Schutzanzüge abgearbeitet wurde. Dabei wurde der geringe Gasaustritt gestoppt, der betroffene Bereich nach gründlichem Spülen und Belüften freigemessen und anschließend an den Betreiber übergeben. 
Weiters lobte er die hervorragende organisationsübergreifende Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und der Mitarbeitenden der St. Martins Therme und Lodge, welche letztendlich maßgeblich zum raschen Einsatzerfolg beigetragen hat. 

Im Einsatz standen von Seiten der Feuerwehr insgesamt rund 60 Mitglieder mit 11 Fahrzeugen sowie Polizei und Rettungsdienst.

Statement der St. Martins Therme und Lodge:
„Unsere Sicherheitssensorik hat am Mittwoch gegen 21 Uhr in einem Technik-Raum eine leicht erhöhte Gaskonzentration gemeldet und automatisch die Feuerwehr alarmiert. Der betroffene Technikraum wurde umgehend gesichert. Für unsere Mitarbeitenden in dem Bereich und für unsere Gäste bestand keine Gefahr. Die Feuerwehr hat den betroffenen Technikraum nach genauer Überprüfung nach einer Stunde wieder freigegeben. Unser Resort steht unseren Gästen uneingeschränkt zur Verfügung. Alle Anlagen werden regelmäßig intensiv geprüft und entsprechen höchsten Sicherheitsstandards. Wir danken den Feuerwehren, dass sie rasch Vorort waren. Das zeigt, dass unser Alarmierungssystem funktioniert.“

Ing. Markus Scharinger 

 bfkdo-nd.at

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