Aufgrund neuer Informationen läuft die Personensuche in der Gefahrenzone des teilweise eingestürzten Gebäudes weiter.
Nach ersten Informationen soll sich eine Bewohnerin gestern in den frühen Morgenstunden in einem Nebenwohnsitz aufgehalten haben. Diese Information konnte jedoch nicht bestätigt werden. Eine Handyortung ergab Hinweise darauf, dass sich die vermisste Frau möglicherweise im Bereich des Trümmer- und Schuttkegels befinden könnte.
Daraufhin wurden gestern erneut Spezialkräfte der Schallortungsgruppe sowie die Rettungshunde der Feuerwehr eingesetzt. Dabei wurden schwache Anzeichen wahrgenommen. Da das Gebäude sehr instabil ist, ständig Schutt und sich lösende Bauteile nachrieseln, können diese Wahrnehmungen derzeit jedoch nicht eindeutig zugeordnet werden.
Die Personensuche im Gefahrenbereich ist körperlich fordernd und erfordert umfangreiche Kleinarbeit. Seit den Nachtstunden wird die Suche durch einen Saugbagger unterstützt. Mit diesem Spezialgerät können Schutt und kleinere Ziegelbrocken über einen Schlauch aus dem Gebäude abgesaugt und in einer Mulde gesammelt werden.
Parallel zur Suche durch mehrere Trupps werden im Inneren und außerhalb des Gebäudes laufend Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Sie dienen dazu, die Stabilität des Gebäudes bestmöglich zu gewährleisten und den Schutz der eingesetzten Suchmannschaften zu erhöhen.
Die Arbeiten dauern an.
Feuerwehr und Katastrophenschutz 1010 Wien, Am Hof 9-10
Brandrat Ing. Jürgen Figerl
