Der Einsturz der Wiener Reichsbrücke ereignete sich am Sonntag, dem 1. August 1976, gegen 04:55 Uhr früh. Die Berufsfeuerwehr Wien stand unmittelbar im Einsatz, die anrückenden Kräfte konnten den Einsatzgrund zuerst gar nicht glauben.
Erste Notrufe gingen Sekunden nach dem lauten Knall des Einsturzes in der Zentrale ein. Kurz später trafen die ersten Kräfte ein. Die oberste Priorität galt den wenigen Personen auf der Brücke. Ein Linienbus der Wiener Stadtwerke stürzte mit ab, blieb aber auf einem Brückenteil im Wasser stehen. Die Feuerwehr rettete den Fahrer leicht verletzt vom Dach des Busses. Ein weiterer PKW stürzte in die Donau. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät; er konnte von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden.
Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk von Tschernobyl zum bisher schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Zwei Explosionen zerstörten einen der vier Reaktorblöcke und schleuderten radioaktives Material in die Atmosphäre, das weite Teile Russlands, Weißrusslands und der Ukraine verstrahlte.Im sogenannten RBKM-Reaktor oder Siedewasser-Druckröhrenreaktor in Tschernobyl diente Grafit als Moderator. Hier liegt der entscheidende Nachteil: Grafit ist brennbar. Zwar werden die Brennstäbe mit Wasser gekühlt, in Tschernobyl wurde die Wasserzufuhr ausgeschaltet. Die Brennstäbe erhitzten sich innerhalb weniger Sekunden auf etwa 2.000 Grad. Das Grafit fing an zu brennen. (https://www.facebook.com/bundesheer/posts/bhistoy-einsatz-vor-35-jahren-nach-dem-reaktorunfall-in-tschernobyl-am-26-april-/4011816875571408/)
Das Rüstfahrzeug kam 1976 zur Feuerwehr und hat im zweiten Leben die Funktion eines Waldbrand-Löschfahrzeuges übernommen. Die Feuerwehren Korneuburg, Schrems und Gänserndorf haben ihre „RF 5“ aus dieser Serie präsentiert. Dazu kamen weitere interessante Feuerwehr-Unimogs aus Breitenfurt, Kirchberg/P. und Wolfsgraben sowie etliche Privatfahrzeuge und ein Vorführer von Pappas.
Im Sommer 2000 gab es zwei spektakuläre Feuerwehreinsätze in Niederösterreich:
Knapp an einer Katastrophe vorbei schrammte am 12. Juli in Wien-Schwechat ein Airbus A 310 mit 165 Personen an Bord. Der Pilot musste notlanden. Bei der Landung schlug die Maschine bereits vor der Piste auf, das linke Hauptfahrwerk wurde weggerissen und die Maschine kam in Schleudern. Die Flughafenfeuerwehr setzte alle erforderlichen Maßnahmen bei Crash.
1125 Mini-Feuerwehrfahrzeuge in passender Umgebung – das Steirische Feuerwehrmuseum präsentiert Modelle aus drei großen Privatsammlungen – noch bis 3.11.