Vor 50 Jahren – als die Reichsbrücke einstürzte

von | Aug. 1, 2026 | aus der Geschiche, News | 0 Kommentare

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Der Einsturz der Wiener Reichsbrücke ereignete sich am Sonntag, dem 1. August 1976, gegen 04:55 Uhr früh. Die Berufsfeuerwehr Wien stand unmittelbar im Einsatz, die anrückenden Kräfte konnten den Einsatzgrund zuerst gar nicht glauben.

Erste Notrufe gingen Sekunden nach dem lauten Knall des Einsturzes in der Zentrale ein. Kurz später trafen die ersten Kräfte ein. Die oberste Priorität galt den wenigen Personen auf der Brücke. Ein Linienbus der Wiener Stadtwerke stürzte mit ab, blieb aber auf einem Brückenteil im Wasser stehen. Die Feuerwehr rettete den Fahrer leicht verletzt vom Dach des Busses. Ein weiterer PKW stürzte in die Donau. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät; er konnte von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden.

Durch den Einsturz wurden wichtige Hauptleitungen gekappt. Die Feuerwehr konnte Brände.durch ausströmendes Gas verhindern Das Bundesheer rückte kurz nach der Feuerwehr mit schwerem Gerät und Bergepanzern an. [1]

Ursache und Folgen:

Ein schwerer Konstruktionsfehler am Nordostpfeiler (mangelhaft verdichteter Beton und Sandfüllung) führte im Zusammenspiel mit unbemerkt eingetretenem Wasser zum plötzlichen Versagen des Brückenlagers. Das Unglück war der historische Auslöser für die Einführung strenger, österreichweit einheitlicher Brückenkontrollen (RVS-Richtlinien).

Film und Dokumente: https://mediawien-film.at/film/453/

https://www.youtube.com/watch?v=n5xhLWj0qjc

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