Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum bringt Feuerwehren,
Forschungsinstitute und Unternehmen am Mitglieder-Tag in Dortmund zusammen.
Mehr als 80 PartnerInnen treffen sich zum Mitglieder-Tag am 24. und 25. September im Deutschen Rettungsrobotik-Zentrum (DRZ) in Dortmund. Die Veranstaltung zeigt, was das Netzwerk auszeichnet: Einsatzkräfte, Forschung und Unternehmen entwickeln gemeinsam Lösungen für die Praxis.
Rettungsrobotik entsteht nicht allein im Forschungslabor. Damit neue Technologien Einsatzkräfte tatsächlich unterstützen, müssen ihre Anforderungen von Beginn an
berücksichtigt werden. Genau dafür bringt das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum e.V. Anwender, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen.
Beim diesjährigen Mitglieder-Tag treffen sich mehr als 80 Teilnehmende in Dortmund. 34 Mitgliedsorganisationen sind vertreten. Der zweitägige „Lunch-to-Lunch“-Austausch verbindet fachliche Präsentationen, Demonstrationen und die Mitgliederversammlung mit viel Raum für persönliche Gespräche und neue Kooperationen.
„Unser Netzwerk ist eine der zentralen Stärken des DRZ. Einsatzkräfte sollen nicht erst am Ende einer Entwicklung gefragt werden. Ihre Anforderungen müssen von Anfang an einfließen. Wenn Anwender, Forschung und Unternehmen gemeinsam entwickeln und erproben, entstehen Lösungen, die einen echten Mehrwert für den Einsatz bieten“, sagt Robert Grafe, Geschäftsführer des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums e.V.
Von der Forschung in die Einsatzpraxis
Wie vielfältig dieses Zusammenspiel ist, zeigt das Programm des Mitglieder-Tags. Elf Mitgliedsorganisationen stellen am ersten Tag aktuelle Entwicklungen vor – darunter BVLOS-Drohnensysteme, autonome Flugroboterschwärme, digitale Einsatzführung, angriffssichere Drohnensysteme, modulare Bodenroboter sowie Lösungen für Gefahrenerkennung und robotergestützte Erkundung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Abschluss des Projekts E-DRZ mit einer gemeinsamen Demonstration. Am zweiten Tag gehört die Bühne dann den Mitgliedern selbst: An verschiedenen Ständen präsentieren sie ihre Technologien, Produkte,
Forschungsarbeiten und aktuellen Entwicklungen. Dabei geht es vor allem darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, die Arbeit der anderen Mitglieder besser kennenzulernen und Anknüpfungspunkte für neue Kooperationen zu entdecken.
Genau dieser Austausch steht beispielhaft für die Idee des DRZ: Wissen, Bedarfe und technologische Möglichkeiten im Netzwerk sichtbar zu machen und Akteure zusammenzubringen, die gemeinsam neue Lösungen für Einsatzkräfte entwickeln
können.
Ein Netzwerk für praxistaugliche Innovationen
Viele Mitglieder arbeiten bereits in gemeinsamen Forschungsprojekten und
Arbeitsgruppen zusammen – häufig über große Entfernungen und digital. Der Mitglieder-Tag schafft deshalb bewusst Raum für persönliche Begegnungen, neue Ideen und neue Verbindungen innerhalb des Netzwerks.
Das Ziel bleibt dabei klar: Bedarfe aus der Einsatzpraxis frühzeitig mit
wissenschaftlicher Expertise und technologischen Möglichkeiten zusammenzubringen.
So entstehen Innovationen, die passgenau für Einsatzkräfte entwickelt werden und schneller ihren Weg in die Praxis finden können.
Über das DRZ
Das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum e.V. (DRZ) entwickelt, erprobt und setzt seit mehr als acht Jahren robotische Systeme für den Bevölkerungsschutz ein. Als
anwendungsorientiertes Kompetenzzentrum verbindet das DRZ Forschung,
Technologieentwicklung und operative Praxis. Ziel ist es, Lösungen zu schaffen, die unter realen Einsatzbedingungen funktionieren und den tatsächlichen Bedarf von Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Behörden adressieren.





