Heute fand im Großraum Neumarkt und Mühlen eine umfangreiche Übung des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) der Feuerwehrbereiche Murau, Judenburg und Knittelfeld statt. Ziel war es, unter möglichst realistischen Bedingungen das Zusammenwirken der Einsatzkräfte bei einer großflächigen Schadenslage zu trainieren.
Am 18. April wurde eine vom Ausbildungsteam ausgearbeitete 12-Stunden-Übung mit verschiedenen Szenarien und Ausbildungsthemen durchgeführt. Die Feuerwehren Hollenbach und Vestenötting-Kleineberharts unterstützten bei je einem Übungsszenario. Um 10 Uhr startete die 12-Stunden-Übung für die Mitglieder der Feuerwehr Waidhofen/Thaya im Feuerwehrhaus mit der Begrüßung durch Kdt. Christian Bartl und dem Ausbilderteam Tobias Diesner und Alexander Kaltenböck. Nach einer Standeskontrolle und Erklärung des Übungsablaufes ging es für die 31 Teilnehmer zuerst zu den Einsatzfahrzeugen, wo die komplette Fahrzeugbeladung auf Vollständigkeit geprüft, durchgecheckt und getestet wurde.
Zwei dumpfe Knalle, verletzte Bewohner, eine ausgelöste Brandmeldeanlage, viel Rauch und noch ein Verkehrsunfall auf der Straße – so startete das Szenario zur Frühjahrsübung der FF Mauerkirchen am 11. April 2026.Gemeinsam mit den alarmierten Feuerwehren aus Braunau am Inn, Burgkirchen, Maria Schmolln, Moosbach, Pfendhub und Uttendorf wurden die Rettungsmaßnahmen und die Brandbekämpfung Hand in Hand durchgeführt.Die 10 eingeschlossenen Bewohner (simuliert durch Mitarbeiter:innern des Diakoniewerks) konnten durch Atemschutztrupps sicher über die Drehleiter Braunau und den Teleskoplader TL17 Mauerkirchen gerettet und in Sicherheit gebracht werden.
Am 10. April 2026 fand im Brettfalltunnel eine großangelegte Einsatzübung mit mehreren Feuerwehren. Ziel der Übung war es, das koordinierte Vorgehen bei einem Tunnelbrand unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.
Gegen 19:11 Uhr wurden die Feuerwehren Schlitters, Strass im Zillertal, Wiesing, Jenbach, Fügen und Uderns sowie die Bezirkszentrale zu einem Fahrzeugbrand im Brettfalltunnel alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung erkennbar, die insbesondere am Nordportal in Wiesing deutlich sichtbar war. Aufgrund des starken Verkehrs befanden sich mehrere Fahrzeuge im Tunnel, deren Insassen durch die Situation zum Anhalten gezwungen wurden.
Am 11.04.2026 um 10:20 Uhr wurde die Feuerwehr Gerlos im Rahmen einer Übung zu einem Brandmeldealarm beim Hotel Sportalm alarmiert. Bereits beim Eintreffen des Einsatzleiters, Kommandant Patrick Rieder, bestätigte die Besitzerin des Hotels einen Brand im Gebäude.
Bereits im Herbst 2025 wurde eine neue Rahmenvereinbarung zur Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen abgeschlossen. Sie umfasst Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht zwischen 3,5 t und 14 t sowie 18 t (BBG GZ 2801.04598). Feuerwehrfahrzeuge sind das Rückgrat der Einsatzorganisation, ob bei technischen Hilfeleistungen, Brandeinsätzen oder Rettungsaktionen. Um eine rasche Verfügbarkeit, hohe Flexibilität und eine lange Lebensdauer sicherzustellen, deckt die Rahmenvereinbarung verschiedene Fahrzeugtypen sowie Wartungs- und Ersatzteilleistungen ab. Die Spezifikationen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehrverbänden entwickelt und orientieren sich an den praktischen Anforderungen der Einsatzkräfte.