Deutliche Leistungsvorteile des vollelektrischen Rosenbauer RT im Vergleich zu konventionellen Löschfahrzeugen

von | Nov. 5, 2026 | Fahrzeuge, News | 0 Kommentare

Deutliche Leistungsvorteile des vollelektrischen Rosenbauer RT im Vergleich zu konventionellen Löschfahrzeugen

  • Studie analysiert 424 reale Einsätze und bestätigt: Rosenbauer RT in 72 Prozent der Fälle schneller am Einsatzort
  • Durchschnittlich 26 Sekunden Zeitgewinn bei der Anfahrt, Löschwasser rund 23 Sekunden rascher verfügbar
  • Atemschutz und medizinische Ausrüstung früher einsatzbereit 
  • Positiver wirtschaftlicher Gesamtnutzen durch schnellere Brandbekämpfung sowie mehr Sicherheit und Schutz für die Bevölkerung

  Schneller am Einsatzort, schneller einsatzbereit und mit deutlichen ergonomischen Vorteilen gegenüber herkömmlichen Einsatzfahrzeugen: Das sind die zentralen Ergebnisse eines einjährigen Praxistests des vollelektrischen Rosenbauer RT (Revolutionary Technology), der einem Vergleich mit den dieselbetriebenen Löschfahrzeugen der bestehenden Einsatzflotte von Fire Rescue Victoria (FRV) in Australien unterzogen wurde. Rosenbauer bestätigt damit neuerlich seine Vorreiterrolle im Bereich der Elektromobilität und Technologieführerschaft in der Brandbekämpfung. Die Tests fanden im Jahr 2025 im Großraum Melbourne statt. Während der ersten Testphase (1. Halbjahr) absolvierte die Eastern Hill Fire Station 283 Einsätze im dicht bebauten, innerstädtischen Gebiet mit Hochhäusern, starkem Verkehr und schwierigen Zufahrten. In der zweiten Testphase (2. Halbjahr) fuhren die Teams der Brooklyn Fire Station insgesamt 141 auswertbare Einsätze in vorstädtisch und industriell geprägten Bereichen mit längeren Anfahrtszeiten. Ziel des Projekts war, die technische Leistungsfähigkeit, Sicherheit, Umweltwirkung und Praxistauglichkeit des vollelektrischen RT zu untersuchen und mit den Leistungsparametern konventioneller Löschfahrzeuge zu vergleichen. Der RT wurde im Rahmen eines „Shadowing-Modells“ als zusätzliches Fahrzeug eingesetzt und rückte parallel zu den konventionellen Dieselfahrzeugen zu realen Einsätzen aus. Ergänzt wurde die operative Evaluierung durch eine unabhängige Kosten-Nutzen-Analyse von Deloitte Access Economics. Dabei wurden Anschaffungskosten, Ladeinfrastruktur, Wartung, Energieverbrauch und Fahrzeuglebenszyklen ebenso berücksichtigt wie die wirtschaftlichen Effekte einer verbesserten Einsatzleistung.  „Wir sind stolz auf die Ergebnisse der Evaluierung. Sie zeigen, dass der vollelektrische Rosenbauer RT konventionelle Löschfahrzeuge bei zahlreichen zentralen operativen Kennzahlen übertrifft. Die Kombination aus kürzeren Reaktionszeiten, schnellerer Einsatzbereitschaft, hoher Akzeptanz bei den Einsatzkräften sowie ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen macht ihn zu einer innovativen Arbeitsplattform für den Feuerwehreinsatz der Zukunft. Damit stellt Rosenbauer einmal mehr seine Technologieführerschaft unter Beweis“, sagt Robert Ottel, CEO der Rosenbauer International AG. 26 Sekunden schneller am EinsatzortBei 72 Prozent der insgesamt 424 ausgewerteten realen Einsätze erreichte der RT den Einsatzort schneller als die konventionellen Diesel-Vergleichsfahrzeuge. Im Durchschnitt benötigte der RT 3 Minuten und 42 Sekunden für die Anfahrt, die Vergleichsfahrzeuge 4 Minuten und 8 Sekunden – ein Zeitgewinn von 26 Sekunden. Mit zunehmender Fahrdistanz nahm der Zeitvorsprung weiter zu. Löschwasser stand beim RT nach durchschnittlich 10,36 Sekunden zur Verfügung, bei den Vergleichsfahrzeugen dauerte es im Schnitt 33,27 Sekunden. Für die Bereitstellung der Atemschutzausrüstung vergingen beim RT nur 55,11 Sekunden im Vergleich zu 70,66 Sekunden. Bei medizinischen Einsätzen war die benötigte Ausrüstung rund 7 beziehungsweise 9 Sekunden schneller verfügbar. In Kombination mit der kürzeren Anfahrtszeit können dadurch medizinische Maßnahmen entsprechend früher beginnen.  „Mit dem vollelektrischen RT erzielen wir Zeitvorteile, die im Einsatz einen entscheidenden Unterschied machen. Jede gewonnene Sekunde kann dazu beitragen, die Brandentwicklung zu begrenzen, Sachschäden zu reduzieren und bei zeitkritischen medizinischen Einsätzen frühere Behandlungsmaßnahmen zu ermöglichen“, sagt Craig Brownlie, Assistant Chief Fire Officer bei FRV. Hohe Akzeptanz bei den EinsatzkräftenAuch bei den Einsatzkräften fand der getestete RT hohe Akzeptanz: 83 Prozent bewerteten den Ein- und Ausstieg gegenüber konventionellen Fahrzeugen als verbessert. Die Benutzerfreundlichkeit wurde mit durchschnittlich 8,01 von 10 Punkten bewertet. Positiv hervorgehoben wurden Ergonomie, Fahrzeuglayout, die gute Zugänglichkeit der Ausrüstung und die Gestaltung der Arbeitsabläufe. Ebenso wurden die geringere Geräusch- und Vibrationsbelastung sowie die daraus resultierenden Vorteile für Zusammenarbeit, Konzentration und Arbeitskomfort positiv bewertet. Die Erfahrungen der Feuerwehrkräfte waren während des gesamten Projekts ein zentraler Bestandteil der Evaluierung. Einsatzkräfte, die mit dem RT arbeiteten, gaben nach ihren Schichten strukturiertes Feedback zu Bedienbarkeit und operativer Eignung des Fahrzeugs. Zusätzlicher wirtschaftlicher NutzenDer vollelektrische RT überzeugte nicht nur durch seine operativen Leistungsvorteile, sondern erzielte laut unabhängiger Analyse von Deloitte Access Economics auch einen positiven wirtschaftlichen Gesamtnutzen. Laut Berechnungsmodell steht jedem zusätzlich investierten australischen Dollar ein jährlicher finanzieller Nutzen von 2,01 australischen Dollar gegenüber. Dieser ergibt sich vor allem aus geringeren Sachschäden durch die schnellere Brandbekämpfung. Werden auch die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung berücksichtigt, steigt das Kosten-Nutzen-Verhältnis sogar auf 1:20,7. Die Anschaffungskosten des RT amortisieren sich laut Modellrechnung innerhalb von rund sechs Jahren.

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