Rauch, Gase, Kontamination, Gifte, … neu ist das Thema nicht, aber konsequent hat sich darum auch niemand gekümmert bzw. hat man sich auf den umluftunabhängigen Atemschutz verlassen. Früh kam das Schlagwort der „Schwarz-Weiss-Trennung“ für das Feuerwehrhaus und der Verhinderung von Kontaminationsverschleppung in die eigenen vier Wände auf und fand auch Eingang in Richtlinien, wie die mustergültige ÖBFV-Richtlinie FH-01 für Feuerwehrhäuser.
Der Zusammenhang von permanenter Exposition mit Rauchgasen bei besonders einsatzstarken Feuerwehreinheiten oder Bedienern von Übungsstätten in Zusammenhang mit fehlendem Schutz und deren Erkrankungen fiel bereits früh auf.
Langsam aber doch kam Bewegung in die Sache, es wurde berichtet, geschrieben und letztlich auch gelehrt.
FEUERwehrOBJEKTIV berichtet in den kommenden Ausgaben über verschiedenste Aspekte des weiten Themas. Auf das Interview mit dem Gründer von Feuerkrebs, Macus Bätge, und einem Beispiel für ein „Hygienefahrzeug“ folgt in der nächsten Ausgabe ein Überblick zur Einsatzstellenhygiene.
