S/Am 29. August 2026, fand in Saalfelden eine Waldbrandübung im Bereich der Steinalm des Abschnitts 1 Pinzgau statt. Übungsannahme war ein Brand, welcher durch einen Blitzschlag ausgelöst wurde. Durch den Westwind bestand eine Ausbreitungsgefahr: Mehrere Anrufer meldeten über den Notruf 122 eine Rauchentwicklung im Bereich des Waldrückens unterhalb der Steinalm, auf rund 1.200 m Seehöhe.
Nach der Alarmierung der Feuerwehr Saalfelden und Erkundung durch den Einsatzleiter wurde Alarmstufe 4 ausgelöst, damit wurden weitere Kräfte der Feuerwehr sowie ein Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres zur Unterstützung angefordert.
Die Übungsleitung wurde durch das Einsatzleitfahrzeug Kommando Pinzgau unterstützt, die Flughelfer und das Kerosin-Fahrzeug des LFKDO sorgten für die Unterstützung des Flugbetriebs. Es wurde eine über zwei Kilometer lange Relaisleitung mit 7 Relaispumpen vom Staubecken der Salzburg AG bis zum Bereich des Waldbrandes gelegt.
Parallel dazu wurde ein Pendelverkehr mit drei Tanklöschfahrzeugen vom Ortsteil Pabing über den Forstweg Richtung Steinalm zu einem Pufferfahrzeug im oberen Einsatzbereich errichtet.
Der Hubschrauber des Innenministeriums absolvierte 18 Flüge zur Personen- und Materialförderung sowie zur gezielten Brandbekämpfung mittels Außenlastbehältern.
Ergänzend kam die Drohne Pinzgau zur Lageerkundung zum Einsatz.
Das schwierige Gelände erforderte zusätzlich den Einsatz der Bergrettung Saalfelden-Maria Alm. Um die Löschmaßnahmen im Gelände zu ermöglichen, wurde ein Seilgeländer zur Sicherung der Mannschaft errichtet.
Die Polizei unterstützte gemeinsam mit dem Katastrophenreferenten des Pinzgaus die Übungsleitung.
An der Übung nahmen alle Feuerwehren des Abschnitts teil: die Feuerwehr Saalfelden mit allen 4 Löschzügen, Maria Alm mit LZ Hinterthal, Leogang mit LZ Hütten, Weißbach, St. Martin, Lofer, sowie Unken. Zusätzlich war die Feuerwehr Zell am See mit der Waldbrandausrüstung Pinzgau vor Ort.
- Übungsleiter: HBI Harald Riedlsperger
- Mannschaftsstärke: 235 Mann und 40 Fahrzeuge
·Weitere Kräfte:LFK Salzburg, BFK Pinzgau, AFK 1 Pinzgau, AFK 2 Pinzgau, Bergrettung, Polizei, BMI Flugdienst, BH Zell am See – Katastrophenreferent, Bürgermeister, Österreichische Bundesforste
Daniela Messner






















